Gestaltung intuitiver Benutzungsschnittstellen – Eine RE-Methode zur Erhebung und Spezifikation mentaler Benutzermodelle
Titel des Vortrages: Gestaltung intuitiver Benutzungsschnittstellen – Eine RE-Methode zur Erhebung und Spezifikation mentaler Benutzermodelle
Datum und Uhrzeit: Montag, 12. März 2012, 19:50 - 20:50 Uhr
Raum: Rom
Abstract: Im Vortrag wird eine Methode vorgestellt, welche kleinen und mittelgroßen Software-Herstellern hilft, kreative und gleichzeitig intuitive Benutzungsschnittstellen zu entwickeln. Bereits in der Anforderungsphase werden unter Einbettung der Methode der Image Schemata tiefer liegende mentale Modelle der Benutzer erfasst und als Gestaltungsvorgaben in die Spezifikation der Anforderungen übernommen. Diese Angaben lassen sich dann direkt vom Entwickler als Vorgaben für die zu erstellende User-Interface Lösung nutzen.
Die Methode wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojektes „IBIS – Gestaltung intuitiver Benutzung mit Image Schemata“ entwickelt. Neben Phasen und Aktivitäten der Methode wird im Vortrag auch über konkrete Erfahrungen aus der praktischen Anwendung der Methode aus Sicht eines softwareproduzierenden KMU (a3 systems) berichtet.
Hartmut Schmitt ist seit 2003 für den saarländischen Softwarehersteller und IT-Dienstleister a3 systems GmbH tätig. Bei den Internet- und Integrationsprojekten des Unternehmens ist er zuständig für die Produkt- und Projektdokumentation sowie für die Qualitätssicherung. Seit 2006 arbeitet er an den Forschungsprojekten des Unternehmens im Umfeld Mensch-Computer-Interaktion, Usability und User Experience mit.
Anne Gross ist Diplom-Informatikerin und arbeitet seit 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer IESE im Bereich Software Engineering für Informationssysteme mit Schwerpunkt Requirements Engineering. Davor arbeitete sie 5 Jahre als wissenschaftliche Hilfskraft in einem Softwareunternehmen (Xtramind Technologies GmbH) mit Tätigkeiten in den Bereichen Requirements- und Usability-Engineering.
Aktuelle Themenschwerpunkte ihrer Arbeit betreffen Erhebung und Spezifikation von Anforderungen für Informationssysteme (Methodenentwicklung), empirische Untersuchungen geeigneter Notationsarten für Anforderungsspezifikationen, sowie Integration von UX- und architekturrelevanten Artefakten in Anforderungsdokumenten (Dissertationsschwerpunkt).


